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Gerade am Morgen benötigen viele Menschen eine Tasse Kaffee, um wach und entspannt in den Tag zu starten. Auch die Wissenschaft setzt sich seit langem mit den Wirkungen des Kaffeekonsums auseinander und versucht herauszufinden, welche Bestandteile sich positiv oder negativ auf die Gesundheit der Menschen auswirken.
Inhaltsstoffe bewirken Großes
Insbesondere das Deutsche Grüne Kreuz e.V., eine Organisation für Gesundheitsaufklärung, führte Untersuchungen durch, um mit den bekannten Kaffeirrtürmern aufzuräumen. Mit der Unterstützung des Deutschen Kaffeeverbandes sind Wissenschaftler zu spannenden Erkenntnissen gelangt, die über die Internetplattform der Organisation nach außen kommuniziert werden.
Auch wenn Kaffeebohnen aus unterschiedlichen Herkunftsregionen keineswegs identisch sind, bestehen sie grundsätzlich aus den gleichen Inhaltsstoffen wie Wasser, Kohlenhydraten, Säuren, Fettstoffen, Alkaloiden, Mineralstoffen, Eiweißstoffen und natürlich Aromastoffen. All diese Bestandteile wirken sich im Wechselspiel miteinander auf den menschlichen Organismus aus, so zum Beispiel auf die geistige und physische Leistungsfähigkeit.
Muntermacher und Leistungssteigerer?
Kaffee macht munter, das wissen bereits die Kleinsten – und auch bisherige Studien können diese Annahme nicht widerlegen. Doch steigert Kaffee zugleich die geistige Leistungsfähigkeit? Am besten kann dies jeder selbst überprüfen, wenn er sich am Morgen von Müdigkeit geplagt gen Kaffeemaschine bewegt, um anschließend geistige Höchstleistungen zu verbringen.
Laut aktueller Studien müssten gerade Aufgaben, bei denen eine andauernde Konzentration gefordert ist, besser erledigt werden, denn das Koffein beschleunigt die menschlichen Informations- und Reizverarbeitungsprozesse. Innerhalb von Tests in einem Fahrsimulator konnten Wissenschaftler diese Annahmen bestätigen.
Ein weiterer Vorteil: Gemäßigter Kaffeegenuss soll dem altersbedingten kognitiven Leistungsabbau entgegenwirken. In zu großen Mengen kann sich Kaffee jedoch gegenteilig auf die kognitive Leistungsfähigkeit auswirken.
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Kaffee für die körperliche Fitness?
Auch die körperliche Fitness spielte bei verschiedenen Studien eine Rolle. Bereits in den 70er Jahren stellten Forscher heraus, dass Koffein die Zeit der körperlichen Betätigung bis zum Erreichen der Erschöpfung verlängert. Die optimale Koffeindosis zur Steigerung der physischen Leistung wurde anhand einer Untersuchung an trainierten Langläufern ermittelt. Diese liegt bei 3 bis 6 Milligramm je Kilogramm Körpergewicht. Demnach wirkt sich Koffein förderlich auf Ausdauersportarten aus.
Doch aufgepasst bei kurzfristigen körperlichen Belastungen! Ergebnisse auf diesem Gebiet sind derzeit noch nicht eindeutig genug. Auch in feucht-warmen Gebieten besteht die Gefahr einer Dehydration sowohl bei kurz- als auch bei langfristigen physischen Betätigungen.
Interessant in diesem Zusammenhang ist eine Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees aus dem Jahr 2004. Trotz der leistungsfördernden Eigenschaften wurde Koffein von der Liste der verbotenen Substanzen gestrichen.
Überwiegend positive Auswirkungen bestätigt
Bis vor einigen Jahren war Kaffee im Volksmund als gesundheitsschädliches Getränk verschrien. Heute, nach einer Vielzahl von internationalen Studien, hat sich dieses Bild ins Gegenteil verkehrt. Kaffee wirkt vor allem präventiv und vermindert damit das Risiko für bestimmte Krankheitsbilder. So soll die Atemfunktion von Asthmapatienten verbessert und das Aufkommen von Diabetes vermindern werden.
Zu einem Anstieg des Cholesterinspiegels kommt es nur, wenn der Kaffee gemäß der skandinavischen Methode heiß aufgebrüht wird. Bei löslichen oder Filterkaffee wurden diese Beobachtungen hingegen nicht gemacht.
Ebenso können die weitverbreiteten Annahmen, dass sich das Krebs- sowie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht, nicht bestätigt werden. Neuere Studien lassen sogar Spekulationen zu, dass das Risiko für Darm- und Brustkrebs bei Männern reduziert wird.