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Wahrscheinlich verbindet jeder – egal ob Kaffeelaie oder Experte – das schwarze Gold mit dem südamerikanischen Kontinent, denn all zu oft ist auf Verpackungen oder in der Werbung von brasilianischem oder kolumbianischen Spitzenkaffee die Rede. Allein 30 Prozent des Kaffees weltweit stammen aus Brasilien, weshalb das Land als der größte Kaffeeproduzent im internationalen Vergleich gilt. Nun ist es an der Zeit, den südamerikanischen Kontinent ein wenig genauer unter die Lupe nehmen.

Brasilien: Kein Einheitskaffee, sondern Vielfalt

Obwohl der bevölkerungsreichste Staat Südamerikas nicht mehr wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts 90 Prozent des weltweiten Kaffees produziert, gehört er heute nach wie vor zu den Spitzenreitern. Der im Süden des Landes gelegene Gliedstaat Paraná kann neben Sao Paulo, Minas Gerais und Espírito Santo als wichtigstes Kaffeeanbaugebiet Brasiliens bezeichnet werden, da dort circa 50 Prozent des gesamten Kaffees gedeihen. Doch nicht nur diese Landesteile sind vom Kaffeeanbau geprägt. Brasilien gilt als Kaffeegigant und macht diesem Titel alle Ehre. Immerhin produzieren überwiegend Kleinbauern in 17 von 26 Gliedstaaten Robusta- und Arabicakaffee in guter bis sehr guter Qualität.

Die Weite des Landes und dazu eine abwechslungsreiche Landschaft begünstigen eine große Kaffeevariation, die international in „Brazils“, „Milds“ sowie „Other Arabics“ eingeteilt wird. Wenngleich andere Staaten gern von den qualitativ hochwertigen Bohnen profitieren würden, verbleiben diese zumeist im Land. Insbesondere der hohe Koffeingehalt bei einem geringen Säureanteil macht ihn nicht nur hierzulande beliebt.

Von den großen Mengen, die Brasilien in die ganze Welt exportiert, bezieht Deutschland ungefähr neun Prozent des schwarzen Muntermachers. Auch wenn ein großer Teil der Robusta-Bohnen in die Supermarktregale einzieht und eine durchschnittliche Qualität aufweist, gibt es immer noch brasilianischen Spitzenkaffee, der von Hand verlesen und anschließend langsam in der Sonne getrocknet wird. Investitionen der Kaffeebauern in Zeit und Arbeitsaufwand zahlen sich aus – das bemerkt spätestens der Konsument bei einer genüsslichen Tasse.

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Über den Autor: Christian ist Gründer von Happy Coffee. Neben gutem Kaffee interessiert er sich für fairen Handel, Surfen und die Startup Szene.



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