Der Cloer 5928 ist ein elektrischer Moka-Kocher: das gleiche Perkolationsprinzip wie die Bialetti Moka Express, aber statt Herd steckst du ihn ein — das integrierte Heizelement kocht das Wasser, der Druck baut sich auf, der Kaffee steigt auf, und das Gerät schaltet sich automatisch ab. Kein Herd, keine Aufsicht, kein Risiko des Anbrennens.
Praktisch: 2 Filtereinsätze für 3 oder 6 Espressotassen (150/300 ml) im Lieferumfang — du entscheidest pro Brühung, wie viel du machst. Die 360°-Basis macht das Aufsetzen einfach, und die Kunststoff-Basis bleibt kühl. Der Edelstahl-Korpus wird heiß — Topflappen beim Einschrauben.
Der häufigste Kritikpunkt: der Kaffee ist schwächer als bei herdgestützter Moka. Das liegt am niedrigeren Druck (365 W heizen langsamer) und an der Temperaturregelung — der Cloer brüht bei etwas niedrigerer Temperatur als eine heiße Herdplatte. Der zweite Vorwurf: der Wasserbehälter ist schwer zu reinigen (oberer Rand krümmt nach innen), und die Ausguss-Konstruktion lässt immer einen Rest Kaffee in der Kanne.
Für wen? Büros, Ferienwohnungen, Studenten — überall, wo ein Herd fehlt oder unbeaufsichtigtes Brühen gewünscht ist. Wer volle Kontrolle will, bleibt bei der klassischen Moka Express.