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Kaffeevollautomat fürs Büro: Kauf vs. Miete — was wirklich sinnvoll ist

Kaffeevollautomat fürs Büro: Kauf vs. Miete — was wirklich sinnvoll ist

Kaffeevollautomat im Büro: Die Grundfrage

Kaffee ist im Büro mehr als nur ein Getränk. Er ist Treibstoff für den Arbeitstag und oft der erste Grund, warum Mitarbeiter morgens ins Büro kommen. Wenn es um die Ausstattung geht, stellt sich schnell die Frage: Wie versorgen wir das Team mit gutem Kaffee? Eine Kaffeemaschine im Büro ist dabei nicht immer die beste Lösung. Oft wird hier ein Kaffeevollautomat ins Gespräch gebracht.

Die Entscheidung ist nicht ganz einfach. Du stehst vor der Wahl zwischen Kauf und Miete. Beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile, die stark von deiner Unternehmensgröße und den finanziellen Rahmenbedingungen abhängen. Ein Vollautomat Büro-Gerät ist eine Investition, die du gut planen solltest. Es geht nicht nur um den Preis der Maschine, sondern auch um Wartung, Bohnen und Service.

Im Folgenden zeigen wir dir, was sich hinter den beiden Modellen verbirgt. Wir vergleichen die Kosten, den Aufwand und die Qualität. So findest du heraus, welche Lösung am besten zu deinem Unternehmen passt. Denn am Ende zählt nicht nur die Maschine, sondern auch der Geschmack des Kaffees.

Option 1: Kaffeevollautomat kaufen

Der Kauf eines Kaffeevollautomaten ist eine klassische Investition. Du kaufst die Maschine einmalig und sie gehört dir. Das klingt zunächst nach einem klaren Vorteil. Du hast keine laufenden Kosten für das Gerät selbst. Allerdings musst du mit Anschaffungskosten rechnen, die je nach Modell und Leistung variieren.

Ein solides Gerät für das Büro kostet in der Regel zwischen 500 und 1.500 Euro. Günstige Modelle findest du oft im unteren Bereich, doch für eine hohe Auslastung solltest du etwas mehr investieren. Bekannte Marken wie Jura, Siemens oder Philips bieten hier verschiedene Modelle an. Zum Beispiel ist die Jura E8 ein beliebtes Modell für anspruchsvolle Ansprüche. Auch der Siemens EQ.500 wird oft in Büros eingesetzt, da er robust ist und viele Funktionen bietet. Schau sonst gerne auch mal in unseren Vergleich von Kaffeevollautomaten.

Vorteile beim Kauf

Wenn du einen Kaffeevollautomat mieten möchtest, musst du die Kosten nicht tragen. Beim Kauf hast du aber andere Vorteile. Du bist unabhängig von Laufzeiten oder Verträgen. Die Maschine gehört dir, auch wenn du sie nach drei Jahren verkaufst. Zudem hast du die volle Kontrolle über die Bohnen. Du kannst jede Sorte kaufen, die dir schmeckt. Das ist wichtig, wenn du Wert auf Bio-Qualität oder spezielle Röstungen legst.

Auch die Wartung liegt in deiner Hand. Das bedeutet, du kannst entscheiden, wann du sie durchführen lässt. Viele Hersteller empfehlen regelmäßige Reinigung und Entkalkung. Wenn du das selbst machst, sparst du Servicekosten. Allerdings musst du dir die Zeit dafür nehmen oder einen Techniker beauftragen.

Nachteile beim Kauf

Der größte Nachteil ist die Anschaffung. Du musst das Geld auf einmal aufbringen. Das kann für kleine Unternehmen eine Hürde sein. Zudem bist du selbst für die Wartung verantwortlich. Wenn die Maschine kaputt geht, musst du einen Service kontaktieren. Das kann Zeit kosten und Geld. Bei einem Kaffeevollautomat mieten ist das oft anders geregelt.

Auch die Wartungskosten sind beim Kauf nicht immer vorhersehbar. Ein neues Mahlwerk oder ein neuer Pumpenblock kann teuer werden. Du trägst das Risiko selbst. Wenn du einen vollautomat büro-Kaffeevollautomat kaufst, musst du also bereit sein, dich um das Gerät zu kümmern. Das schließt auch die Reinigung der Brühgruppe ein.

Option 2: Kaffeevollautomat mieten / Leasing

Die zweite Möglichkeit ist der Kauf durch Miete oder Leasing. Hier zahlst du eine monatliche Rate. Das Modell ist unter dem Begriff Kaffeevollautomat mieten Büro bekannt. Anbieter wie Jura, Necta oder Dienstleister wie Coffeefair bieten solche Pakete an. Du bekommst die Maschine, und im Preis ist oft der Service enthalten.

Die laufenden Kosten liegen meist zwischen 40 und 80 Euro pro Monat. Das hängt von der Größe des Geräts und dem Vertrag ab. Ein kleiner Büro Kaffeevollautomat kostet weniger als ein großes Modell für viele Mitarbeiter. Der Vorteil ist, dass du kein Eigenkapital binden musst. Die monatliche Rate ist planbar und fließt in die Betriebskosten.

Vorteile beim Mieten

Ein großer Pluspunkt ist der Service. Bei einem Kaffeevollautomat mieten ist die Wartung oft im Preis enthalten. Das bedeutet, du musst dich nicht um Entkalken oder Reparaturen kümmern. Wenn etwas kaputt geht, kommt ein Techniker. Das spart Nerven und Zeit. Zudem ist die Miete steuerlich absetzbar. Das kann für die Buchhaltung von Vorteil sein.

Ein weiterer Punkt ist die Flexibilität. Du kannst das Gerät oft nach einer gewissen Zeit zurückgeben oder tauschen. Das ist gut, wenn sich die Mitarbeiterzahl ändert. Du musst keine Maschine behalten, die zu groß ist. Auch die Bohnen werden oft direkt vom Anbieter geliefert. Das ist bequem, wenn du keine eigenen Lagermöglichkeiten hast.

Nachteile beim Mieten

Langfristig ist Mieten aber oft teurer. Du zahlst über Jahre hinweg Raten, die zusammen mehr kosten als der Kaufpreis. Zudem gibt es oft Mindestlaufzeiten. Du musst den Vertrag für zwei oder drei Jahre halten. Wenn du das Gerät früher zurückgeben willst, fallen oft hohe Kosten an. Auch die Sortenwahl ist manchmal eingeschränkt. Manche Anbieter binden dich an ihre eigenen Bohnen.

Ein weiterer Punkt ist die Verfügbarkeit. Wenn der Anbieter Probleme hat, kann es zu Verzögerungen kommen. Du bist also nicht ganz unabhängig. Ein Kaffeevollautomat mieten lohnt sich also nur, wenn du die Flexibilität brauchst oder das Budget knapp ist. Für langfristige Planung ist der Kauf oft günstiger. Jura bietet hier verschiedene Modelle an, ebenso wie Necta oder Coffeefair.

Rechner: Kauf vs. Miete über 3 Jahre

Um die Kosten zu vergleichen, lohnt sich ein Blick auf die Zahlen. Wir rechnen hier mit einem Beispiel über drei Jahre. Das ist ein typischer Zeitraum für Geräte im Büro. So siehst du, wo die Unterschiede liegen.

Beim Kauf gehen wir von einem Gerät aus, das 1.200 Euro kostet. Dazu kommen Wartungskosten von etwa 200 Euro pro Jahr. Das sind insgesamt 600 Euro für drei Jahre. Zusammen ergibt das eine Summe von rund 1.800 Euro. Du hast die Maschine im Eigentum und kannst sie danach weiter nutzen.

Beim Mieten rechnen wir mit 60 Euro pro Monat. Über 36 Monate sind das 2.160 Euro. Dazu kommen noch die Bohnenkosten. Wenn du diese separat kaufst, kommen sie noch oben drauf. Das Ergebnis ist klar: Der Kauf ist auf Dauer günstiger. Ab zwei bis drei Jahren lohnt sich der Kauf meist mehr.

Das gilt aber nur, wenn die Maschine lange hält. Wenn sie nach einem Jahr kaputt geht, kann sich das schnell ändern. Beim Mieten ist der Service meist inklusive. Das kann den Unterschied machen. Ein Kaffeevollautomat mieten ist also eine Frage der Risikobereitschaft. Du zahlst mehr für Sicherheit und Service.

Die richtige Bohne für den Vollautomat

Nicht jeder Kaffee passt in jeden Vollautomaten. Das ist ein wichtiger Punkt, den viele vergessen. Wenn du einen Kaffeevollautomat im Büro betreibst, solltest du auf die Bohnen achten. Ölige Bohnen verstopfen die Mühle. Sie kleben an den Teilen und führen zu Störungen.

Auch säurearme Sorten funktionieren besser. Sie schonen die Maschine und schmecken oft kräftiger. Das ist wichtig, wenn viele Menschen den Kaffee trinken. Eine Kaffeemaschine im Büro muss zuverlässig sein. Wenn die Bohnen zu dunkel geröstet sind, kann das Problem geben. Wir empfehlen daher Sorten mit einer mittleren Röstung.

Bei Happy Coffee haben wir spezielle Empfehlungen für Vollautomaten. Der Chiapas ist eine gute Wahl. Er ist mild und hat wenig Säure. Auch unser Decaf funktioniert gut in diesen Maschinen. Du findest mehr Informationen dazu auf unserer Seite Kaffee im Büro. Dort erklären wir, wie du den besten Kaffee für dein Team findest.

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Für 20 Mitarbeiter brauchst du ein Gerät mit großer Kapazität. Die Brühgruppe sollte schnell sein und genug Wasser haben. Ein Vollautomat Büro-Modell mit 1,8 Liter Wassertank ist gut. Du kannst auch zwei kleinere Geräte stellen, wenn die Nachfrage hoch ist. Wichtig ist, dass die Maschine nicht ständig nachgefüllt werden muss.